und wenig Strecke. Kurze Wege, viele Buchten, das ist Segeln in Nordostsardinien




Der Sommer in Sardinien zeigt sich von seiner besten Seite: warme Winde, türkisfarbenes Wasser und das Leben an Bord unserer PASSAT III verläuft in seinem ganz eigenen, entspannten Rhythmus.



Es mischen sich stille Momente mit überraschenden Begegnungen, Abschiede mit Wiedersehen – und zwischen Segelsetzen und Sonnenuntergängen bleibt auch Zeit für kleine Herausforderungen.




Das Revier im Nordosten Sardiniens begeistert uns immer wieder: unzählige traumhafte Buchten, kurze Wege und eine sichere Ankerbucht ist fast immer in der Nähe – besonders beruhigend, wenn Mistral aufkommt. Nur an die teilweise monströsen Superyachten in der Gegend muss man sich ein bisschen gewöhnen…

Nach einer wunderbaren gemeinsamen Zeit verabschiedet sich unsere Crew: Ute, Theresa und Andreas treten die Heimreise an. Wir bleiben noch etwas – haben eine gute Boje gefunden, an der die PASSAT III sicher für eine Woche liegen kann. Wir nutzen die Chance….



Nicht, dass uns auf dem Boot langweilig geworden wäre – aber zu Hause in Lindau gibt es noch ein paar Dinge zu erledigen. Also gönnen wir uns einen kleinen “Landurlaub” und tauschen für eine Woche das Bootsdeck gegen festen Boden. Die Zeit vergeht schnell – arbeitsreich, aber auch mit Vorfreude auf die Rückkehr.
Wenig später stehen wir wieder an Deck und in bester Gesellschaft: unsere Freunde Annette und Uli sind mit dabei.



Wing Foiling und andere Herausforderungen
Uli hatte ein sportliches Ziel im Gepäck: Er wollte mir das Wing Foiling beibringen, eigentlich….. Die Idee war gut – aber die Umsetzung scheitert. Ich bin noch nicht so weit…mein Knie schmerzt noch etwas und ich schiebe das Training nach hinten… Während dessen zirkelt Uli seine Bahnen aufs Wasser. Ich will doch noch…..aber der Wind bleibt aus….Velleicht beim nächsten Mal!
Überraschungsgäste mit Thunfisch….Peter von der Talofa




Peter war vor Monaten in Kapstadt solo gestartet, segelte über St. Helena nach Horta (Azoren), wo Fynn dazustieß. Gemeinsam fuhren sie weiter durch die Straße von Gibraltar nach Sardinien – und dann lagen wir nebeneinander vor Anker.
Das Wiedersehen war großartig – gekrönt von einem ganz besonderen Mitbringsel: frisch gefangener Thunfisch! Wir verbrachten wunderbare Stunden miteinander, Geschichten gab es ja genug zu erzählten. Schließlich segelten gemeinsam nach Porto San Paolo.



Wartung in Alghero
So entspannt der Sommer bislang war – nun steht ein technischer Stopp an: Unsere neuen Beta-Motoren haben die Einfahrzeit fast hinter sich, und für die volle fünfjährige Garantie ist der erste Service notwendig. Ende Juli planen wir daher einen mehrtägigen Aufenthalt in Alghero, wo ein autorisierter Beta-Servicebetrieb ansässig ist.

Und wieder heißt es Abschied nehmen. Uli & Annette müssen wieder zurück nach Hause. Schön, dass Ihr uns besucht habt, es waren tolle Tage! Bis hoffentlich bald mal wieder auf der PASSAT III