Boot-camp! Wenn man sich die Profis aufs Boot holt….muss es ja klappen mit dem Wingfoilen. Soviel sei verraten…..hat fast geklappt….(-:



Sophie, Danny & Hansi reisten mit viel Gepäck von Paris aus an. Nur statt nach Fort de France auf Martinique ging die Wingfoil Ausrüstung nach Fortaleza, also nach Brasilien…Auweia! Nachdem unsere Chancen gering waren das Sondergepäck noch zu einer vernünftigen Zeit zu bekommen, entschieden wir trotzdem Anker auf zu gehen und nach Süden zu segeln.




An Bord war noch ein älteres Wingfoil Brett mit dazu gehörigen Wings und Danny hatte noch eine Tasche mit neuen Segel dabei, zum Glück!
In St. Lucia hatten wir die erste Übungsstunde mit der „Tante Berta“ (mein altes Brett…) in der Rodney Bay. Nach einer Einführung ging’s auch gleich los.




Am nächsten Morgen auf nach Süden…….Sugar Beach, die Pitons, St. Vincent und schließlich Bequia waren Traum-Destinationen.




Leider lies, der sonst so zuverlässige Wind nach und es war vorerst vorbei mit Lesson‘s vom Profi. Auf nach Tobago Cays! Dort war der Wind zwar schwach, aber das Wasser so klar! Es war ein Traum zum Schnorcheln…… Aquarium pur! Die Unterwasserbilder sind immer noch in der GoPro….)-:




Das Bordleben pendelte sich so langsam ein und irgendwie spürten wir die Leichtigkeit des Seins….leicht verstärkt durch den Rum Punch.
In Union Island frischte es langsam etwas auf und wir konnten ein wenig üben.
Sophie machte Ihre Sache super gut und ich kämpfte gegen mein Gewicht und den schwachen Wind. Aber….mit jedem Mal ging das flotter und ab und an hob das Brett ab.




Wir segelten zurück nach Tobago Cays und der Wind nahm weiter zu….zur Übungsstärke!! Mit großen Augen schauten Sophie und ich dem Meister zu, wie er mit der alten „Tante Berta“ übers Wasser flog!
Hansi musste leider pausieren, ein paar Stunden später musste auch ich dran glauben.




Heute der perfekte Tag, Wind gerade richtig für mein 7er Wing! Alles aufgeblasen, zu Wasser gelassen und peng!!! Der Wing ist geplatzt ahhh…wtf!
Der Tag war scheinbar gelaufen, das Wasser irgendwann ziemlich choppy und ich hatte keine Chance und keine Lust mehr auf das 5er Segel….FRUST.
Trotzdem bin ich dann noch mal raus, es lief gut….zu gut….und nach einem kapitalen Sturz auf die Nase, hab ich den Tag dann einigermaßen versöhnlich abgeschlossen.




Gut Ding will Weile haben. Am nächsten Tag stellt sich eine Verletzung ein, die mich veranlasst, mindestens eine Woche zu pausieren.
Schluß mit boot-camp und ab jetzt nur noch Genuß! Bananenkuchen vom Feinsten aus Hansi‘s Backstube, Rum Punch aus der Bar und Chicken Wings aus dem Restaurant. Es könnte nicht besser laufen.




Nichts konnte uns abhalten, am letzten Abend den Jump Up (siehe ocean five…) in Gros Islet zu besuchen. Ein dicker Rum Punch…oder Painkiller….. und ein paar Lockerungsübungen auf der Tanzfläche mussten schon sein. Was für ein Finale…..




Martinique hat uns wieder, die Tricolore wird gehisst……
La Marseillaise……Allons enfants de la Patrie, Le jour de gloire est arrivé !
Es ist noch nicht aller Tage Abend, Ihr kommt wieder…..dann aber mit Gepäck und einer Brise steifen Wind!